Spezialgebiet Denkmalschutz
Photovoltaik im Denkmalschutz.
Historische Gebäude verdienen Solartechnik, die sich unterordnet. Wir entwickeln Gestaltungskonzepte, die Denkmalbehörden überzeugen – und Anlagen, die man vom Straßenraum kaum wahrnimmt.

- rahmenlose Module, an das grüne Kupferdach angeglichen
- 122
- rahmenlose Module, an das grüne Kupferdach angeglichen
- Modulmaß wie die vorhandenen Abzugsklappen
- 120 × 220 cm
- Modulmaß wie die vorhandenen Abzugsklappen
- eigener Wechselrichter für komplexe Dachgeometrie
- je Modul
- eigener Wechselrichter für komplexe Dachgeometrie
- Batteriespeicher, ausgelegt auf Eigenverbrauch
- 50 kWh
- Batteriespeicher, ausgelegt auf Eigenverbrauch
Gestaltung, die sich unterordnet.
Denkmalpflege fragt nicht, ob eine Anlage effizient ist, sondern ob das Gebäude seinen Charakter behält. Unsere Planung beantwortet beide Fragen.

- Reversibilität
- Befestigungen, die sich ohne Schaden an der historischen Substanz wieder entfernen lassen. Für die Denkmalpflege oft das wichtigste Argument.
- Farbe und Oberfläche
- Rahmenlose Module, farblich an Kupfer, Ziegel oder Schiefer angepasst, mit matter Oberfläche statt spiegelndem Glas.
- Proportion
- Modulfelder, die der Dachgeometrie folgen – in Raster, Fluchten und Abständen zu First, Traufe und Gauben.
- Sichtbarkeit
- Wir prüfen Sichtachsen vom öffentlichen Raum und nutzen bevorzugt Dachflächen, die das Erscheinungsbild am wenigsten prägen.
- Technik im Verborgenen
- Leitungsführung, Wechselrichter und Speicher so geplant, dass sie im Inneren und ohne Eingriff in prägende Bauteile Platz finden.
Vom Denkmal zur genehmigten Anlage.
Für Baudenkmäler ist in der Regel eine denkmalrechtliche Erlaubnis nötig. Ein gut vorbereitetes Konzept ist der Unterschied zwischen Rückfragen und Zustimmung.
- Schritt 1
Bestandsaufnahme
Denkmalstatus, Dachaufbau, Statik, Sichtachsen und Verschattung – dokumentiert mit Fotos und Plänen.
- Schritt 2
Gestaltungskonzept
Modulauswahl, Belegungsvarianten und Visualisierung als Grundlage für das Gespräch mit der Behörde.
- Schritt 3
Abstimmung mit der Denkmalbehörde
Wir bereiten den Antrag auf denkmalrechtliche Erlaubnis vor und begleiten die Abstimmung mit der Unteren Denkmalschutzbehörde.
- Schritt 4
Technische Ausführungsplanung
Befestigung, Elektrokonzept, Wechselrichter – bei komplexer Geometrie oft modulweise, damit Teilverschattung den Ertrag nicht drückt.
- Schritt 5
Montage mit Rücksicht auf die Substanz
Erfahrene Teams, abgestimmte Gerüst- und Schutzmaßnahmen, saubere Dokumentation jedes Eingriffs.
- Schritt 6
Inbetriebnahme und Nachweis
Abnahme, Anlagendokumentation und Unterlagen für Behörde, Netzbetreiber und Eigentümer.
Augsburg, Schwaben und ganz Bayern.
Augsburg und die umliegenden Städte haben eine dichte historische Bausubstanz – von Einzeldenkmälern über Ensembles in den Altstädten bis zu Gebäuden im Umgebungsschutz. Von Stadtbergen aus begleiten wir Eigentümer, Kirchengemeinden, Kommunen und Unternehmen mit denkmalgeschützten Gebäuden in der Region und darüber hinaus.
Ob Wohnhaus, Hofstelle, Gewerbebau oder öffentliches Gebäude: Wir prüfen zuerst, ob und wie Photovoltaik möglich ist – und sagen es offen, wenn eine andere Dachfläche oder ein Nebengebäude die bessere Lösung ist.
Photovoltaik in Augsburg