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Spezialgebiet Denkmalschutz

Photovoltaik im Denkmalschutz.

Historische Gebäude verdienen Solartechnik, die sich unterordnet. Wir entwickeln Gestaltungskonzepte, die Denkmalbehörden überzeugen – und Anlagen, die man vom Straßenraum kaum wahrnimmt.

Generaldirektor Wolfgang M. Heckl auf dem Dach des Forums der Zukunft zwischen den rahmenlosen, farblich an das Kupferdach angeglichenen PV-Modulen
Forum der Zukunft, Deutsches Museum München – Baujahr 1935, denkmalgeschützt. Foto: Deutsches Museum
rahmenlose Module, an das grüne Kupferdach angeglichen
122
rahmenlose Module, an das grüne Kupferdach angeglichen
Modulmaß wie die vorhandenen Abzugsklappen
120 × 220 cm
Modulmaß wie die vorhandenen Abzugsklappen
eigener Wechselrichter für komplexe Dachgeometrie
je Modul
eigener Wechselrichter für komplexe Dachgeometrie
Batteriespeicher, ausgelegt auf Eigenverbrauch
50 kWh
Batteriespeicher, ausgelegt auf Eigenverbrauch

Gestaltung, die sich unterordnet.

Denkmalpflege fragt nicht, ob eine Anlage effizient ist, sondern ob das Gebäude seinen Charakter behält. Unsere Planung beantwortet beide Fragen.

Detail: rahmenlose Indach-Module in einem Stehfalzdach über heller Putzfassade (Symbolbild)Symbolbild
Reversibilität
Befestigungen, die sich ohne Schaden an der historischen Substanz wieder entfernen lassen. Für die Denkmalpflege oft das wichtigste Argument.
Farbe und Oberfläche
Rahmenlose Module, farblich an Kupfer, Ziegel oder Schiefer angepasst, mit matter Oberfläche statt spiegelndem Glas.
Proportion
Modulfelder, die der Dachgeometrie folgen – in Raster, Fluchten und Abständen zu First, Traufe und Gauben.
Sichtbarkeit
Wir prüfen Sichtachsen vom öffentlichen Raum und nutzen bevorzugt Dachflächen, die das Erscheinungsbild am wenigsten prägen.
Technik im Verborgenen
Leitungsführung, Wechselrichter und Speicher so geplant, dass sie im Inneren und ohne Eingriff in prägende Bauteile Platz finden.

Vom Denkmal zur genehmigten Anlage.

Für Baudenkmäler ist in der Regel eine denkmalrechtliche Erlaubnis nötig. Ein gut vorbereitetes Konzept ist der Unterschied zwischen Rückfragen und Zustimmung.

  1. Schritt 1

    Bestandsaufnahme

    Denkmalstatus, Dachaufbau, Statik, Sichtachsen und Verschattung – dokumentiert mit Fotos und Plänen.

  2. Schritt 2

    Gestaltungskonzept

    Modulauswahl, Belegungsvarianten und Visualisierung als Grundlage für das Gespräch mit der Behörde.

  3. Schritt 3

    Abstimmung mit der Denkmalbehörde

    Wir bereiten den Antrag auf denkmalrechtliche Erlaubnis vor und begleiten die Abstimmung mit der Unteren Denkmalschutzbehörde.

  4. Schritt 4

    Technische Ausführungsplanung

    Befestigung, Elektrokonzept, Wechselrichter – bei komplexer Geometrie oft modulweise, damit Teilverschattung den Ertrag nicht drückt.

  5. Schritt 5

    Montage mit Rücksicht auf die Substanz

    Erfahrene Teams, abgestimmte Gerüst- und Schutzmaßnahmen, saubere Dokumentation jedes Eingriffs.

  6. Schritt 6

    Inbetriebnahme und Nachweis

    Abnahme, Anlagendokumentation und Unterlagen für Behörde, Netzbetreiber und Eigentümer.

Augsburg, Schwaben und ganz Bayern.

Augsburg und die umliegenden Städte haben eine dichte historische Bausubstanz – von Einzeldenkmälern über Ensembles in den Altstädten bis zu Gebäuden im Umgebungsschutz. Von Stadtbergen aus begleiten wir Eigentümer, Kirchengemeinden, Kommunen und Unternehmen mit denkmalgeschützten Gebäuden in der Region und darüber hinaus.

Ob Wohnhaus, Hofstelle, Gewerbebau oder öffentliches Gebäude: Wir prüfen zuerst, ob und wie Photovoltaik möglich ist – und sagen es offen, wenn eine andere Dachfläche oder ein Nebengebäude die bessere Lösung ist.

Photovoltaik in Augsburg

Fragen zu PV im Denkmalschutz