Zurück zu Referenzen
Leuchtturm-Referenz · 2024

Solarstrom für das Deutsche Museum.

Unser Leuchtturmprojekt zeigt: Auch auf denkmalgeschützten Gebäuden ist Photovoltaik möglich — mit der richtigen Planung und farblich angepassten, rahmenlosen Modulen.

Generaldirektor Wolfgang M. Heckl auf dem Dach des Forums der Zukunft zwischen den neuen Photovoltaik-Modulen — Deutsches Museum München

Foto: Deutsches Museum

122 Module
rahmenlos, farblich angepasst
~500 kWh/Tag
Stromproduktion
50 kWh
Batteriespeicher
35 t CO₂/a
Einsparung pro Jahr

Die Herausforderung: PV auf dem Baudenkmal

Das Forum der Zukunft des Deutschen Museums — ein denkmalgeschütztes Gebäude aus dem Jahr 1935 an der Münchner Ludwigsbrücke — sollte mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet werden. Die Herausforderung: Strenge Denkmalschutzauflagen verlangten eine Installation, die sich optisch nahtlos in das historische Kupferdach einfügt.

Unsere Lösung: Rahmenlose Module im Kupfer-Farbton

Wir haben 122 rahmenlose Photovoltaik-Module (je 120 × 220 cm, 500 Wp) mit farblicher Anpassung an das bestehende Kupferdach geplant und installiert. Die Module haben exakt die gleichen Abmessungen wie die vorhandenen Abzugsklappen auf dem Dach — so entsteht ein harmonisches Gesamtbild, das den Denkmalschutzanforderungen vollständig entspricht.

Jedes Modul verfügt über einen eigenen dezentralen Wechselrichter. Der Vorteil: Wenn ein Modul verschattet oder defekt ist, erzeugen alle anderen Strom. Das maximiert den Ertrag bei einem Gebäude mit komplexer Dachgeometrie.

Speicher und Energiemanagement

Die Anlage ist auf maximalen Eigenverbrauch ausgelegt — es fließt kein Strom ins öffentliche Netz. Ein 50-kWh-Batteriespeicher puffert Überschüsse und verlängert die Nutzungszeit bis in die Abendstunden.

Das von uns installierte Energiemanagementsystem gleicht Lastkurven des Gebäudes mit der aktuellen und prognostizierten Solarproduktion ab. Selbstlernende Algorithmen entscheiden in Echtzeit, wie die verfügbare Energie am effizientesten eingesetzt wird.

Projekt auf einen Blick

ObjektForum der Zukunft, Deutsches Museum München
Baujahr Gebäude1935 (denkmalgeschützt)
Module122 × rahmenlos, kupferfarben angepasst
Leistung pro Modul500 Wp
WechselrichterDezentral, je Modul
Tagesproduktionca. 500 kWh (sonniger Tag)
Speicher50 kWh Batteriespeicher
CO₂-Einsparung35 Tonnen pro Jahr

Das Ergebnis

Das Projekt zeigt: Photovoltaik und Denkmalschutz schließen sich nicht aus. Mit der richtigen Planung, farblich angepassten Modulen und einer durchdachten Systemintegration lassen sich auch historische Gebäude nachhaltig mit Solarstrom versorgen — ohne das Erscheinungsbild zu beeinträchtigen.

Auch Denkmalschutz-PV ist möglich.

Sie planen PV auf einem denkmalgeschützten Gebäude? Wir bringen die Erfahrung mit.

Projekt anfragen

Wir respektieren Ihre Privatsphäre

Wir nutzen Cookies für die Analyse unserer Website. Mit „Akzeptieren" stimmen Sie der Nutzung von Google Analytics zu. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.